Ödemkrankheit (E-Coli) bei Schweinen
E Coli bei Schweinen

Schützen Sie Ihre Schweine vor der Ödemkrankheit

Schlechtes Hygienemanagement kann ein problematisches Wachstum von pathogenen E Coli-Infektionen auslösen. Die Kolibazillose kann in vier Haupttypen unterteilt werden: Neonatale Diarrhöe, Durchfall vor der Entwöhnung, Durchfall nach der Entwöhnung und Ödemkrankheit. Probleme treten häufiger auf, wenn die Schweine gesundheitliche Probleme haben, da sie anfälliger für Krankheiten werden.

E Coli-Bakterien können sich in Schweinebetrieben durch fäkale Verunreinigungen schnell verbreiten. Schlechte Hygiene, Unterernährung und unzureichende Managementpraktiken können das Risiko einer Kolibazillose erhöhen.

Veröffentlicht am 07.03.2024 | Zuletzt aktualisiert am 29.09.2025

Was ist die Ödemkrankheit bei Schweinen und was verursacht sie?

Die Ödemkrankheit, auch als Kolibazillose bekannt, wird durch bestimmte pathogene Stämme von Escherichia coli (E. coli) bei Schweinen verursacht. E. coli ist normalerweise ein harmloser Bestandteil der Mikroflora, jedoch haben sich einige Stämme zu krankheitserregenden Formen entwickelt. Diese pathogenen E. coli-Stämme produzieren Toxine und Virulenzfaktoren (VFs), die die Zellen des Wirts schädigen und zu einer Ödemkrankheit führen können.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ferkel an Ödemkrankheit erkranken, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter:

  • Immunsystem: Neugeborene Ferkel haben ein noch nicht vollständig entwickeltes Immunsystem und sind daher stark auf Antikörper angewiesen, die in Kolostrum und Milch enthalten sind
  • Umgebungsbedingungen: Der Gehalt an pathogenen E. coli in der Umgebung spielt eine entscheidende Rolle
  • Alter und Gesundheitszustand: Das allgemeine Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit der Tiere sind ebenfalls wichtige Faktoren

Die frühzeitige Erkennung und präventive Maßnahmen sind entscheidend, um die Ausbreitung der Ödemkrankheit in Schweinebeständen zu verhindern.

Wie werden E Coli-Bakterien übertragen?

E. coli Bakterien befallen Schweine in allen wichtigen Erzeugerländern. Die pathogenen Coliforme überleben in kontaminierten Gebäuden und können aufeinanderfolgende Würfe von Schweinen infizieren.

E Coli können sich durch verschiedenste Umstände verbreiten:

  • Schmierinfektion
  • Kontaminierte Lebensmittel oder kontaminiertes Wasser
  • Kontakt mit kontaminierten Oberflächen
  • Ferkel können zudem auch von Sauen kurz nach dem Abferkeln infiziert werden.

Welche Symptome haben Schweine bei einer E Coli Erkrankung?

Die Kolibazillose ist eine häufige Erkrankung bei Schweinen, die oft an Symptomen wie Durchfall zu erkennen ist. Im Folgenden werden die wichtigsten Symptome erläutert:

  1. Wässriger Durchfall
  2. Dehydrierung
  3. Höhere Futterverwertungsrate
  4. Geringere Gewichtszunahme, geringeres Wachstum
  5. Erhöhte Mortalitätsrate
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Maßnahmen zur Verhinderung der Ödemkrankheit bei Schweinen

Um den Ausbruch der Ödemkrankheit (Kolibazillose) bei Schweinen zu verhindern, konzentrieren sich die Maßnahmen auf strenge Hygiene- und Managementpraktiken, die den Erregerdruck auf die Tiere verringern. Zudem wird die Immunität der Ferkel aufgebaut und die der Sauen gestärkt.

Zu Beginn der Säugeperiode ist die Biosicherheit der wichtigste Schutz für Schweinehalter, um Ausbrüche der Ödemkrankheit zu vermeiden. Eine gründliche Reinigung der Ställe und die Desinfektion von Gerätschaften sind entscheidend, um die Verbreitung von pathogenen E. coli-Stämmen zu minimieren.

Im weiteren Verlauf der Säugeperiode ist es von entscheidender Bedeutung, die Ernährung der Sauen und Ferkel sorgfältig zu kontrollieren. Eine ausgewogene und nahrhafte Fütterung trägt dazu bei, die Gesundheit der Tiere zu fördern und ihre Widerstandskraft gegen Infektionen zu erhöhen. Darüber hinaus sollten die Umweltbedingungen, wie Luftqualität und Hygiene in den Ställen, optimiert werden, da dies wichtige Managementpraktiken sind, die das Infektionsrisiko erheblich senken können.

Durch die Kombination dieser Maßnahmen können Schweinehalter effektiv zur Prävention der Ödemkrankheit beitragen und die Gesundheit ihrer Bestände sichern.

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Die 5 Schritte zur Vermeidung der Ödemkrankheit bei Schweinen

Es ist wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre Schweine vor der Ödemkrankheit zu schützen und seine Verbreitung zu verhindern. Durch die Umsetzung der folgenden fünf Biosicherheitsmaßnahmen können Sie diese Bemühungen erheblich unterstützen.
Alles ist sauber und desinfiziert
Schritt 1

Alles ist sauber und desinfiziert

Ein strenges Reinigungs- und Desinfektionsprotokoll für den Lebensraum und alle Fahrzeuge, Werkzeuge und Geräte, die in den Stall gelangen. Ein strenges Protokoll trägt dazu bei, den Erregerdruck auf die Schweine zu verringern.Wie reinigt und desinfiziert man einen Schweinstall?
Sorgen Sie für eine trockene Umgebung für Ihre Schweine
Schritt 2

Sorgen Sie für eine trockene Umgebung für Ihre Schweine

E Coli wachsen in einer feuchten und warmen Umgebung. Durch die Schaffung einer trockenen Umgebung können Sie das Bakterienwachstum reduzieren und den Erregerdruck auf die Schweine wirksam kontrollieren.Wie schafft man ein trockenes Lebensumfeld?
Keimreduktion durch farblich gekennzeichnete Ställe
Schritt 3

Keimreduktion durch farblich gekennzeichnete Ställe

Farbcodierte Ställe stellen die Hygiene für Mensch und Tier in den Vordergrund, indem sie Bereiche mit bestimmten Farben abtrennen. Dies trägt dazu bei, die Übertragung von Keimen zu verringern und einen effizienten Arbeitsablauf zu fördern, was letztlich die Gesundheit bei Krankheitsausbrüchen schützt.Wie richte ich ein Farbsystem ein?
Sorgen Sie für sauberes Tränkewasser für Ihre Schweine
Schritt 4

Sorgen Sie für sauberes Tränkewasser für Ihre Schweine

Reinigen und desinfizieren Sie die Wasserleitungen, um die Ausbreitung von Krankheiten über das Trinkwassersystem zu verhindern. Sauberes, hochwertiges Trinkwasser verringert den Erregerdruck auf die Tiere und fördert die allgemeine Gesundheit und Leistungsfähigkeit.Saubere Wasserversorgung sicherstellen
Senken Sie den pH-Wert mit orgnaischen Säuren
Schritt 5

Senken Sie den pH-Wert mit orgnaischen Säuren

Der Einsatz von organischen Säuren in der professionellen Tierhaltung ist ein wichtiger Aspekt! Organische Säuren senken den pH-Wert, fördern die allgemeine Gesundheit und haben sich sogar als wirksame Alternative zum Einsatz von Antibiotika erwiesen.Wie können organische Säuren die allgemeine Gesundheit verbessern?

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Häufig gestellte Fragen über E. Coli bei Schweinen

Pascal Lüfkens - Unsere Experte für die Schweinehaltung
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