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Die Verbreitung von Kryptosporidiose bei Rindern ist hoch. In mehr als 92 % der Betriebe in Deutschland kommen Kryptosporidien vor. Der Durchfallerreger Cryptosporidium parvum (C. parvum), ist ein Parasit, der für hohe Verluste bei Kälbern in den ersten Lebenstagen sorgen kann.
Eine Infektion mit C. parvum kann bei Kälbern zu schwerem Durchfall führen und dazu beitragen, den ADG und letztlich die Milchproduktion zu verringern. Aufgrund dieser Folgen ist es wichtig, das Auftreten der Infektion in den Betrieben zu reduzieren.
Veröffentlicht am 03.07.2024 | Zuletzt aktualisiert am 30.09.2025
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Die Krankheit Krypto, die hauptsächlich durch den Parasiten Cryptosporidium parvum verursacht wird, befällt den distalen Dünndarm und in einigen Fällen auch die Atemwege.
Die Symptome von Kryptosporidien äußern sich in wässriger Durchfall und möglicherweise Husten. Cryptosporidium vermehrt sich in den Darmzellen und bildet robuste Oozysten, die bestehen bleiben und nur einen einzigen Wirt benötigen, um sich zu vermehren.
Die Krankheit befällt in der Regel junge Wiederkäuer, insbesondere neugeborene Kälber, Lämmer und Ziegen. Diese Krankheit ist eine Zoonose und kann daher vom Tier auf den Menschen übertragen werden.
Die Parasiten Cryptosporidium parvum verbreiten sich hauptsächlich auf fäkal-oralem Weg, oft über verunreinigtes Wasser. Das in die Umwelt ausgeschiedene Ei von Cryptosporidium parvum ist nicht sporenbildend, d. h. es ist nicht infektiös. Für die Sporulation sind optimale Bedingungen in Bezug auf Sauerstoff, Feuchtigkeit und Temperatur erforderlich.
Die Infektion beginnt, wenn ein neugeborenes Kalb eine sporulierte Oozyste verschluckt. Nach der Aufnahme entwickelt sich der Parasit weiter, bis die Oozysten erneut mit dem Kot ausgeschieden werden.
C. Parvum ist bei neugeborenen Kälbern mit einer klinischen Erkrankung verbunden, ältere Tiere (> 6 Wochen) zeigen eine asymptomatische Ausscheidung von Oozysten.
Die Aufrechterhaltung einer guten Hygiene und Wasserqualität ist entscheidend für die Prävention der Krankheit.
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Der Parasit kann bei Kälbern zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen, insbesondere wenn er nicht behandelt wird. Eine Früherkennung und eine angemessene Behandlung von Kryptosporidien sind wichtig, um eine Ausbreitung zu verhindern.
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Biosicherheitsmaßnahmen wie die Optimierung der Hygiene sind ein wirksames Mittel zur Bekämpfung von Kryptosporidien bei Kälbern. Das Ziel ist es, den Infektionszyklus des Parasiten zu unterbrechen, indem die sporenbildenden Oozysten aus der Umgebung der Kälber entfernt werden und so eine Infektion verhindert wird.
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