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Trotz sinkendem Risiko bleibt die Gefahr von Salmonellen in deutschen Schweineställen konstant. Jährlich werden in der EU mehr als 91.000 Fälle von Salmonellose bei Schweinen gemeldet. Seit 2007 gibt es in Deutschland eine Verordnung zur Bekämpfung von Salmonellen in der Schweinehaltung und seit 2009 müssen Schweineställe regelmäßig auf Salmonellen getestet werden. Schützen Sie Ihre Tiere durch präventive Maßnahmen, regelmäßige Kontrollen und Salmonellenmonitoring.
Veröffentlicht am 03.07.2024 | Zuletzt aktualisiert am 30.09.2025
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Salmonellen sind nicht nur eine einzelne Krankheit, sondern eine Gruppe von Infektionen, die durch verschiedene Stämme von Salmonellen verursacht werden. Derzeit sind mehr als 2700 Salmonellen-Bakterienstämme bekannt. Bei Schweinen sind die am häufigsten vorkommenden Stämme Salmonella Derby und Salmonella Typhimurium.
Eine Studie in 25 EU-Mitgliedstaaten und Norwegen hat gezeigt, dass S. Typhimurium (40 % in Lymphknoten, 49 % in Schlachtkörpern) und S. Derby (15 % in Lymphknoten, 24 % in Schlachtkörpern) die beiden häufigsten Serovare bei Salmonella-positiven Schlachtschweinen sind. Während Salmonella Derby an den Wirt Schwein angepasst ist und tendenziell schwerere Ausbrüche verursacht, ist Salmonella Typhimurium nicht wirtsspezifisch und kann eine Reihe von Tieren, einschließlich des Menschen, infizieren.
Der Schweregrad von Infektionen mit Salmonellen bei Schweinen kann variieren und hängt oft von Faktoren wie dem spezifischen Salmonellenstamm, dem Alter und dem Gesundheitszustand der Schweine sowie den allgemeinen Bewirtschaftungspraktiken im Betrieb ab.
Die Übertragung von Salmonellen bei Schweine kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Das Wissen um diese Übertragungswege ist entscheidend für die Umsetzung wirksamer Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz Ihrer Schweine. Es gibt wirtsspezifische und nicht wirtsspezifische Salmonellenstämme. Letztere können vom Menschen auf Tiere übertragen werden und umgekehrt. Salmonellen verbreiten sich durch:
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Die Symptome einer Infektion mit Salmonellen bei Schweinen können unterschiedlich sein, umfassen aber in der Regel folgende:
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Eine gute Biosicherheit ist das wichtigste Mittel, das Schweinehaltern zur Verfügung steht, um Salmonellose in ihren Schweinebetrieben zu verhindern und zu kontrollieren.
Die Umsetzung klarer Hygieneprotokolle und Biosicherheitsmaßnahmen für Besucher, Fahrzeuge, Futtermittel und Waren, die in den Betrieb gelangen, sind wichtig, um die Einschleppung neuer Stämme zu verhindern und den Erregerdruck auf die Tiere zu verringern. Sichern Sie die Gesundheit Ihrer Tiere und Ihren Lebensunterhalt, indem Sie Maßnahmen zum Schutz Ihres Betriebs ergreifen.
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