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Shamonda-Virus
Shamonda-Virus – Rinder

Shamonda-like-Virus bei Kühen: Symptome & Prävention

Das Shamonda-like-Virus ist ein neu aufgetretenes Virus bei Rindern. Es verursacht akute Symptome wie Fieber, Durchfall und einen starken Rückgang der Milchleistung. Bei trächtigen Kühen kann es zu Aborten (Fehlgeburten) oder zu Kälbern mit angeborenen Fehlbildungen führen. Da derzeit kein Impfstoff verfügbar ist, beruht die Prävention auf der Gnitzenbekämpfung (Mückenbekämpfung) und Maßnahmen der Biosicherheit.

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Was ist das Shamonda-like-Virus?

Das Shamonda-like-Virus ist ein RNA-Virus, das zur Simbu-Serogruppe gehört. Es wurde kürzlich in Ländern wie Frankreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden nachgewiesen.

Dieses Virus ist genetisch mit dem Schmallenberg-Virus verwandt und wird vermutlich durch Gnitzen (Culicoides-Arten) übertragen. Dabei handelt es sich um kleine, stechende Mücken. Da die Gnitzen-Saison in den warmen und feuchten Monaten ihren Höhepunkt erreicht, nimmt der Druck durch diese Mücken in dieser Zeit deutlich zu. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine direkte Übertragung von Kuh zu Kuh. Zudem gibt es keine Belege dafür, dass das Virus eine Gefahr für den Menschen darstellt.

Wie breitet sich das Shamonda-like-Virus aus?

Beim Schmallenberg-Virus erfolgt die Übertragung durch Insekten. Die Ausbreitung des Shamonda-like-Virus wird derzeit noch untersucht.

Gnitzen vermehren sich rasch in stehendem Wasser, Schlamm und Gülle. Wenn eine infizierte Gnitze eine Kuh sticht, gelangt das Virus in die Blutbahn.

Risikofaktoren für die Ausbreitung:

  • Hohe Gnitzen-Populationen im Umfeld des Stalls
  • Feuchte Brutstätten in der Nähe von Weiden oder Stallungen
  • Offene, schlecht belüftete Ställe während der Dämmerungszeiten

Symptome des Shamonda-like-Virus bei Kühen

  1. Wässriger Durchfall
  2. Plötzliches, hohes Fieber
  3. Plötzlicher und signifikanter Rückgang der Milchleistung
  4. Verminderter Appetit
  5. Apathie und allgemeine Schwäche

4 Maßnahmen gegen das Shamonda-like-Virus bei Kühen

Gnitzen an der Quelle bekämpfen
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Gnitzen an der Quelle bekämpfen

Gnitzen legen ihre Eier in stehendem Wasser oder schlammigen Bereichen ab. Beseitigen oder reinigen Sie potenzielle Brutstätten.
Insektenschutzmittel einsetzen
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Insektenschutzmittel einsetzen

Behandeln Sie den Nutzviehbestand oder die Stallungen mit zugelassenen Mitteln gegen stechende Insekten, wie Insektiziden oder Anti-Gnitzen-Sprays, um die Population auf dem Betrieb zu reduzieren.
Für eine gute Stallbelüftung sorgen
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Für eine gute Stallbelüftung sorgen

Ein starker Luftstrom verhindert, dass sich Gnitzen im Stall niederlassen. Nutzen Sie Ventilatoren und bringen Sie feine Fliegengitter an Türen und Fenstern an, um Gnitzen von den Tieren fernzuhalten.
Risikotiere im Stall halten
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Risikotiere im Stall halten

Halten Sie trächtige Kühe während der Hauptaktivitätszeiten der Gnitzen (Dämmerung und Nacht) im Stall.

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Niklas Verhoeven ist unser Spezialist rund um Milchkühe und unser MS AutoHoofClean Konzept. Haben Sie eine Fragen? Schicken Sie einfach eine E-Mail.

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