Die Kapazität eines Hochdruckreinigers ist abhängig von der Literleistung und vom allgemeinen Wasserdruck. In der Pumpe wird der Wasserdruck erhöht. Der maximale Druck kann zwischen 60 und 100 bar variieren. Die abgegebene Wassermenge beträgt bis zu 2400 Liter pro Stunde. In einer Pumpe gibt es viele bewegliche Teile, die gut geschmiert werden müssen. Das Pumpengehäuse ist deshalb auch teilweise mit Öl gefüllt.
Die Welle der Pumpe wird selbst elektrisch angetrieben und bewegt die Kolben. Die Kolben drücken das Wasser mit einem gewissen Druck in der Leitung. Ein Manometer ist ein Instrument, das angibt, wie hoch der Wasserdruck ist. Stellen Sie sicher, dass Sie unter dem angegebenen Maximaldruck bleiben, um Schäden an Pumpe und Leitungen zu vermeiden. Stromspitzen mit einem Ein-/Ausschalter abfangen
Ein Hochdruckreiniger muss einen hohen Druck liefern können. Das gelingt nur mit einem kräftigen Motor. Beim Anschalten braucht der Motor für einen sehr kurzen Moment sehr viel Strom. Dieses Phänomen nennt man „Stromspitze“. Mit einem sogenannten Stern-Dreieck-Schalter lässt sich diese Stromspitze verkleinern. Der Stern-Dreieck-Schalter ist ein Zwei-Stufen-Schalter, der sicherstellt, dass der Motor bei 220 V gestartet und nach einigen Sekunden auf 380 V hochgeschaltet wird. Das verhindert eine Stromspitze im Stromnetz, wodurch Sicherungen weniger schnell herausspringen. Der Motor kann ganz normal ausgeschaltet werden.