Gesichtsschutz schützt ausschließlich die Augen und ist geeignet für den Schutz vor Gefahren wie z. B. (grobem) Staub, Schleiffunken (Schleifspäne) und Flüssigkeitsspritzer, die für die Haut ungefährlich sind.
Worauf muss man bei der Anschaffung von Gesichtsschutz achten?
In erster Linie muss überprüft werden, ob Maßnahmen denkbar sind, die das Tragen von Gesichtsschutz überflüssig machen würden.
- Kann der Gefahr vorgebeugt werden?
- Muss auch ein Helm bzw. Gehör- oder Atemschutz getragen werden?
Wenn dem nicht so sein sollte, dann muss die Expositionszeit so weit wie möglich verkürzt und müssen die Mitarbeiter vonseiten des Arbeitgebers mit Gesichtsschutz ausgestattet werden. Dabei kann der Arbeitgeber aus verschiedenen Arten und Modellen wählen:
- Gesichtsvisier: Ein Visier schützt sowohl die Augen als auch das Gesicht. Ein Gesichtsvisier wird mit einer einstellbaren Kopfhalterung getragen.
- Sicherheitsbrille: Diese ähnelt durch ihre Montur gewönlichen Brillen, unterscheidet sich aber von diesen durch ihr besonderes Material: gehärtetes Glas oder Polycarbonat.
- Vollsichtbrille: Schützt die Augen und die eigene Brille und bietet im Bereich der Augen umfassenden Schutz gegen Staub.
Was bei Sicherheitsbrillen und Vollsichtbrillen zu beachten ist:
- Antifog-Coating beugt (vorübergehend) einem Beschlagen der Brillen vor.
- Vollsichtbrillen müssen sich gut an das Gesicht anschmiegen.