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Die Schwarzkopfkrankheit, auch Histomoniasis genannt, ist eine Krankheit, die in Ihrem Stall großen Schaden anrichten kann. Truthähne sind besonders anfällig, aber auch Elterntiere, Freilandhühner und andere Vögel können daran erkranken.
Die Folge? Weniger produktive Tiere und höhere Tierarztkosten. Die Krankheit ist schwer zu behandeln, daher ist Vorbeugung der klügste Ansatz. Auf dieser Seite erfahren Sie, was Sie wissen müssen, um Problemen zuvorzukommen.
Veröffentlicht am 13.10.2025
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Die Schwarzkopfkrankheit wird durch Histomonas meleagridis verursacht, einen mikroskopisch kleinen Parasiten, der die Leber und den Blinddarm (ein Teil des Verdauungssystems) befällt. Dieser Parasit reist in den Eiern des Blinddarmwurms (Heterakis gallinarum) mit. Diese Würmer leben in infiziertem Mist, Erde und sogar in Regenwürmern. Daher bleibt die Infektion über Jahre hinweg in der Umwelt vorhanden.
Einschleppung in den Betrieb:
Parasiteneier können über Wildvogelkot oder kontaminierte Fahrzeuge und Geräte eingeschleppt werden.
Überlebenswirt:
Der Parasit überlebt im Rundwurm Heterakis gallinarum.
Innerhalb der Herde:
Infizierte Hühner scheiden den Parasiten mit ihrem Kot aus und verbreiten ihn so auf andere Tiere.
Trinken aus der Kloake:
Hühner können Parasiteneier durch umgekehrte Peristaltik über die Kloake aufnehmen.
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Landwirte sollten auf folgende Symptome achten:
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