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Die Newcastle Krankheit ist eine weltweit verbreitete Virusinfektion, die Geflügelbetriebe schwer beeinträchtigen kann. Sie führt bei ungeimpften Hühnern oder Enten zu Sterblichkeitsraten von bis zu 100 % und verursacht erhebliche wirtschaftliche Verluste.
Verursacht wird die Krankheit durch das Newcastle Disease Virus (NDV), das Atembeschwerden, Durchfall und neurologische Störungen auslöst. Daher ist es entscheidend, präventive Maßnahmen wie Impfungen und strikte Hygienekonzepte umzusetzen, um Ausbrüche zu verhindern.
Veröffentlicht am 07.03.2024 | Zuletzt aktualisiert am 30.09.2025
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Die Newcastle Krankheit (engl.: Newcastle Disease (ND) oder Pseudo Fowlpest) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die Geflügel wie Hühner, Puten und andere Vogelarten betrifft. Verursacht durch das Aviäre Paramyxovirus Typ 1 (APMV-1), gehört die Krankheit zur Familie der Paramyxoviridae und stellt weltweit eine ernste Bedrohung für die Geflügelindustrie dar.
Es gibt drei Hauptstämme des Newcastle-Virus:
Vor allem die velogenen Stämme führen zu schweren Krankheitsverläufen und hohen Sterblichkeitsraten. Das Virus überlebt in warmen und feuchten Umgebungen auf Materialien wie Federn oder Kot wochenlang und kann in gefrorenem Zustand unbegrenzt lange aktiv bleiben. Es ist jedoch anfällig gegenüber Austrocknung und UV-Strahlung.
Da die Newcastle Krankheit eine anzeigepflichtige Tierseuche ist, muss bei Verdacht sofort das örtliche Veterinäramt informiert werden. Ein frühzeitiges Handeln ist entscheidend, um Ausbrüche zu verhindern und Geflügelbestände zu schützen.
Das Virus verbreitet sich rasch und kann durch direkten Kontakt mit infizierten Vögeln sowie durch kontaminiertes Futter, Wasser, Arbeitsmaterial, Kleidung und Schuhe übertragen werden. Sogar eine Übertragung über kurze Entfernungen durch die Luft ist möglich.
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Die Symptome der velogenen Krankheitsstämme sind:
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Die effektivste Methode ist die Impfung, die in Deutschland für Geflügel vorgeschrieben ist, um die Ausbreitung der Newcastle Krankheit zu verhindern.
Neben der Impfung sind strikte Biosicherheitsmaßnahmen entscheidend. Dazu zählen die Desinfektion von Schuhwerk und Fahrzeugen, die Überwachung potenzieller Überträger wie Wildvögel, Nagetiere und Insekten sowie die konsequente Reinigung und Desinfektion des Betriebsgeländes. Durch die Einhaltung dieser Maßnahmen können Sie das Risiko einer Einschleppung des Newcastle Disease-Virus (NDV) in Ihren Geflügelbestand deutlich reduzieren.
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