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Das Influenza-A-Virus ist eine hochansteckende Atemwegserkrankung, die sich unter Schweinen schnell ausbreiten kann, insbesondere in dicht besetzten Betrieben. Die Auswirkungen gehen über die Gesundheit der Tiere hinaus und führen häufig zu einer verminderten Gewichtszunahme, einer beeinträchtigten Fortpflanzungsfähigkeit und erheblichen wirtschaftlichen Verlusten. Angesichts seines zoonotischen Potenzials gibt das IAV auch Anlass zur Sorge hinsichtlich einer Übertragung zwischen Tieren und Menschen. Deshalb ist es für Landwirte unerlässlich, die Funktionsweise des Virus zu verstehen und proaktive Maßnahmen zu seiner Prävention zu ergreifen.
Veröffentlicht am 20.11.2025 | Zuletzt aktualisiert am 24.11.2025
Die Krankheit wird durch bestimmte Stämme des Influenza-A-Virus verursacht, vor allem die Subtypen H1N1, H1N2 und H3N2. Diese Viren befallen die Atemwege der Schweine, was zu Entzündungen und einer verminderten Lungenfunktion führt. Schweine sind besonders anfällig, da ihre Atemwegszellen sowohl Vogel- als auch Humaninfluenzaviren beherbergen können, was sie zu idealen Mischgefäßen für neue Virusvarianten macht.
Diese Fähigkeit erhöht das Risiko von Mutationen und fördert die Entstehung virulenterer Stämme, nicht nur bei Schweinen, sondern potenziell auch bei Menschen.
Das Influenza-A-Virus verbreitet sich leicht innerhalb von Schweinepopulationen, insbesondere über die Luft. Infizierte Schweine geben das Virus durch Husten oder Niesen an die Umgebung ab, wodurch das Virus von Tieren in der Nähe eingeatmet werden kann. Enger Kontakt zwischen Schweinen – beispielsweise durch Nasenkontakt – erleichtert ebenfalls die Übertragung. Die Ausbreitung ist jedoch nicht auf den Kontakt zwischen Schweinen beschränkt.
Ausrüstung, Kleidung, Stiefel und sogar Hände können als Überträger des Virus fungieren, wenn keine angemessenen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Auch Menschen selbst können das Virus unwissentlich in eine Herde einschleppen, insbesondere wenn sie kürzlich Kontakt zu infizierten Tieren oder Umgebungen hatten.
Die Kombination aus Übertragung über die Luft, direktem Kontakt und Kontamination von Oberflächen macht das IAV zu einem hartnäckigen und schwer zu bekämpfenden Virus in landwirtschaftlichen Betrieben.
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Ein wirksamer Schutz erfordert einen strengen und konsequenten Biosicherheitsplan:
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